Beliebte Posts

Sonntag, 22. Juni 2008

Varna

Eigentlich sollte ich zwischendurch viel gepostet haben, aber mich dann doch auf die wesentlichen Dinge konzentriert. Aber jetzt kann ich mal wieder ein wenig schreiben, insbesondere nach der letzten Nacht. Aber dazu gleich. Ich bin in Varna, Bulgarien, direkt am Schwarzen Meer. Leider nicht wirklich in Varna, sondern 10km davor in einem "Touristengebiet". Man kommt nicht weg und eigentlich gibt es nur "all-inklusive"-Hotels mit vielen BulgarInnen (wobei ich dies nicht habe), die ab 9 Uhr die Longdrinks bestellen. Desweiteren gibt es hier nur Dinge, die wirklich nur echte Touristen kaufen. Mehr oder weinger Schrott, der nicht zu gebrauchen ist. Anyway, get your own impression:

Varna


Dann zu dem tollen Event heute Nacht. Das nette Tier unten hat mich mehrfach "gebissen" (oder was tun die Teile?). Riesenteil. Zumindest aus meiner Sicht. Das ganze hat sich hinterher (eigentlich bevor ich gewusst hatte, was los war) angefühlt, als würde ich Stromstöße ins Bein bekommen. Schmerzhaft. Hab dann das Teil entdeckt und versucht, "unschädlich" zu machen, aber wie man sieht, kann selbst ein total kaputter Mittelteil das Tier nicht stoppen (War unter dem Aschenbecher eingeklemmt, aber hat sich weiter bewegt). Habe um 4 Uhr nachst versucht, jemanden mit Wissen "ob gefährlich oder nicht" zu finden, was unmöglich war. Gegen 5 Uhr hörte dann langsam der Schmerz auf, das Tier wurde ausgesett (und konnte "normal" laufen) Strange. Vielleicht hat es deswegen so viele Beine, wenn 10 Ausfallen, macht es nicht. Frage ist, wie Nahrung jetzt von vorne nach Hinten kommen soll.



Mittwoch, 28. Mai 2008

Metaverse - Ende

Wir sitzen im letzten Vortrag. Fängt sehr gut an, geht um die Entstehungen von sozialen Netzwerken und virtuelle Welten. Herr Martin Szugat trägt über "Wie virtuelle Welten das Geschäft im Web verändern". Über die Pawlosche Bedürfnistheorie ist er zu den Dimensonen des Internets gekommen. (Von anderen Räumen: Michel Foucault: Von anderen Räumen, 1967, die Zeit ist gleichzeitig, im Internet ist man aber in unterschiedlichen Räumen (u.a. Begriffe Heterotopie, Utopie). Wichtig ist der Eindruck des Gegenübers, Eintauchen in die Welt: Immersion. Wie bekomme ich virtuelle Welten: Nachbau, Photosynth. Sollte mir die Folien holen. Schöne Graphik zu den aktoren: Web 1.0 (Content is king), Web 2.0 (Everything is social), Gaming (Entertainment is everything). Bzw. Content, People, Services. Interessant ist, dass fast alle Nutzer sich im Netz mit Entertainment befassen, Social Network sind nur bei 30%. Virtuelle Güter werden hier u.a. ausgedehnt auf Musik von ITunes, wäre eine Überlegung/Diskussion wert, ob das wirklich der Fall ist und inwieweit der Träger die Virtualität nimmt. Also was ist der Unterschied zwischen CD und Internet als Träger. Wichige Tabelle:




































Digitale InhalteVirtuelle Güter

Kopplung an ein Meidum

Koppelung an eine Plattofrm

Kontext irrelevant

Kontext relevant

Beliebige Verfügbarkeit

meist limitiert

Grundsätzlich kopierbar

nicht kopierbar

Kopien ohne Identität

Unikate mit Geschichte

Unverkäuflich

Wiederverkäuflich


Muss noch einmal über die Tabelle nachdenken, so der erste Eindruck gibt mir ein mullmiges Gefühl im Bauch, da viele Kriterien auf die eine oder andere Welt zutreffen, aber nicht grundsätzlich. Und Bin auch nicht mit dem Digitalen Medien zufrieden. Ein weiteres Argument in diesem Beispiel war auch, dass der Wert durch die Suche für das Gut einbezogen werden muss. Damit wird mehr oder weniger die Suchfunktion der Welt bewertet, nicht aber das Gut an sich. Und das Internet und die Suche nach digitalen Medien auch problematisch ist, wenn es keine Meta-Daten gibt.

Virtuelle Ökonomie interessant für soziale Netzwerke.Faktoren sind Zeit, Geld, Nutzer und Inhalte, die sich auf den Zyklus von Geldtausch und Kauf/Verkauf von Gütern einwirken. Warum virtuelle Währung. Bindung, Senken der Transaktionskosten und Abstraktion von den realen Kosten. Sind hierbei die virtuellen Währungen eine Allheilmittel oder eher eine Attraktion, Klebstoff, Standbein? Abschluss: Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren (Andre Gide)

So, das Feedback. Insgesamt gelohnt, wiel neben den Vorträgen sehr spannende und wegweisende Gespräche geführt, die Podiumsdiskussion sowie unser Vortrag liefen gut und zeugten für ein Interesse. Wie heißt es jetzt immer so schön: Los geht es mit der Auswertung, dem Kontakt aufnehmen und verwerten auf Students@work :-) Einiges Infomaterial bekommen, viele Kugelschreiber, 2 Webcams, TShirt, Zeitungen, eine Flasche Wein, ein Joomla-Buch 1.5 (leider mehr oder weniger nur bekommen, musste die 20 Euro hier lassen). Auch wenn das Ergebnis schon bekannt war (und wir ja auch den Vortrag gehalten hatten, mit Sascha Wriedt), sind wir wieder etwas sicherer bzgl. Second Life und der Thematik virtuelle Welten. Wobei ich dies wirklich nur am Rande machen darf/machen sollte. Muss unbedingt ein wenig zurückrudern.

Große Frauen auf der Konferenz

Ein schöner SL-Bug (ohne Worte)

8:30. Mist. Nach 4.5 Stunden Schlaf und einem gguten Frühstück wieder auf der Webinale. Das Hotel Erbprinzenhof kann ich empfehlen. Gute Lage und angemessener Preis (und gleich noch Fahrkarten für ÖPNV für alle Gäste). Direkt in der Innenstadt und Fußgaängerzone. Der erste Vortrag ist über das neue Web ([Wie sieht das nächste Web aus]) von Vitaly Friedmann. Aktuell sind wir im "The Fertile Verge" (fruchtbare Schwelle), wo der Nutzer Lese/Schreib-Zugriffe durchführt. Der nächste Schritt ist "Rich Internet Application" die einen "sophisticated effect" haben, mit dem Ziel "keep the user engaged". (Ryan Steward, Adobe). Der Trend geht dahin, dass nach reinen Inhalten der Weg zu hybriden Anwendungen im Web und Desktop führt. Hinzu kommt die Personalisierung (Nutzung von Such- und Browsinghistorie und Nutzerverhalten). Problem: "The rapid growth of Information causes scarcity of attention" (Herbert Simon). Für die Perssonalisierung bedeutet dies, dass die Inhalte automatisc angepasst werden, z.B. in einem WebShop die Angebte vorher gefiltert werden. [ Hinsichtlich von Empfehlungen vielleicht eine schöne Sache, aber wenn der Shop mir die Hälfte der Produkte nicht mehr zeigt ... Sie haben das Produkt gekauft, bitte lesen Sie jetzt .... Ich weiss nicht, ob das gut ist. Gestern wurde schon gesagt, dass die Preise in einem WebShop angepaßt werden, wenn man mehr sucht bzw. auch auf "andere Links" (Werbung) klickt. ] Nächste Problem ist, dass die Informationen sich in der Masse verstecken und das berühmte Suche-die-Nadel-im-Heuhaufen wieder von Bedeutung ist. Personalisiertes Ranking ist ein Ansatz für die Einschränkung der Ergebnisse, wobei "sophisticated reasoning" benötigt wird. Areas im Netz: (1) PC Area (2) The WWW (3) Social Web (4, 2010-2012) Semantic Web (5, >2012) Intelligent Web, Web 4.0. Wichtig sind Sozial Suche und Semantische Suche (Frage, wer die zusätzlichen Informationen/Meta-Daten für das Web 3.0 hinzufügt). Sejmantic Web is "a set of standards ... help computers [to] extract meaning from the flood of data on the web" (Nova Spiwack). Ein Ansatz in Europa ist Quaero, eine semantische Suche, die eine "Revolution in Web" bedeuten würde. Die würde für Google eine harte Zeit bedeuten, da stategische Seiten nicht zum Unternehmen gehören, sondern von Yahoo sind. (Del.icio.us, Flickr, Facebook) Dieser Vorteil wird eine Wende in der Marktverteilung der WebSuche bedeuten .... (To be checked later :-)) Unified Social Graph !!! Dieser Ansatz gefällt mir und bringt es auf den Punkt: zu viele soziale Netzwerke. Die soziale Präsenz ist wichtig, soll heissen, dass in Zukunft die verschiedenen Kommunikationswege miteinander kombiniert und gemeinsam dargestellt werden (schöne Grafik) Hierzu gehören auch "Soziale Geschäftsmodelle", zum Beispiel die Werbung nicht auf die Zielperson abzustimmen, sondern zum Beispiel auf den Kontext oder das Umfeld, also die Personen, die die Zielperson kennt. Zur sozialen Präsenz gehört auch Web-Mobile, also das kontinuierliche "dabei sein". (z.B. Google Android) oder persavive Computing in Form von Wearable Computing. Vereinfachung: OpenID, also eine Dienstleistung wo eine ID für alle Dienste benutzt werden, soll in Firefox 3 integriert werden. [SICHERHEIT???]. Eine Seite für die Erzeugung von MashUps (dapper.com), als eine Vereinfachung der Erzeugung und damit Vervielfachung der Möglichkeiten für den einfachen Nutzer. Wobei hier die Frage gestellt werden muss, wer die Mashups wirklich besitzt. Der Vortragende sieht ein Problem, dass zuviel Junk im Web steht [JA, auch vielleicht die hier geschriebenen Dinge], Vorteil ist, dass dieses nicht wirklich gesehen wird :-). [Durch die schlechte Qualität kommt es zu einer geringeren Verlinkung und damit "natürlichen Selektion" der hochwertigen Inhalte]. Grundsätzlich kann somit eine sozial motivierte Auslese erwartet werden, Spam ist aber weiterhin ein Problem sein, da diese versucht, Mechanismen der Selektion zu umgehen. Sehr positiv, es geht auch um premium content und micro payments. Das funktioniert auch schon bei Second Life :-) . "psdtuts.com". Und noch zum Abschluss ein Hinweis auf MT: The web is multilingual. Hint: Learn Chinese :-). Und der Hinweis, dass die Virtuelle Welten eine bedeutende Zukunft haben werden. Nicht nur die künstlichen, sondern auch in annotated real worlds (3D Browing in Google Earth)

Abschluss und für mich der Wechsel zu der Pause: Das Netzwerk muss NEUTRAL bleiben, Finanzierung nicht nur über den Zugang. Was wohl weiterhin Werbung bedeutet. Und die Entscheidung der Inhaltsanzeige sollte beim User liegen. Danke. Sehr schöner und informativer Vortrag.

Dienstag, 27. Mai 2008

Der Tag ist vorbei

Nachdem wir einen extrem schlechten Vortrag über "Was weiß das Web über mich?" (lieber keinen Link, dass hat der C.Eilers nicht verdient) gehört haben (und mit schlecht meine ich, dass Banalitäten scheinbar ohne Fundierung vorgetragen worden), ist der Tag mit einer sehr spannenden Podiumsdiskussion beendet worden. Zu viert (Jean Miller, Torsten Reiners, Dr. Claus Ceynowa, Mod: Marcus Bukowsky) haben wir eine spannende Erörterung der Bildung jetzt und in den nächsten 10Jahren geführt. Und endlich das Bild mit der Jean (und Sascha).



Danach gab es endlich etwas eßbares, dass Mittagessen war das leider (auch nach 40Minuten Wartezeit in der Schlange) nicht.



Jetzt schnell Notebook ins Hotel und zur Party

Doch auf der Webinale 08

Jetzt bin ich schon nach zwei Vorträgen auf der Webinale. Keine Frage, der letzte Vortrag war sehr spannend, die Aussichten in dem Markt von Nic Nitham, Zahlen mit bis zu 100M in den "Kinder"welten und seine Grafiken über die aktuelle Positionierung von den Welten (Second Life ist immer noch lonely. Jetzt bin ich in dem Vortrag von Duane Nicull. Sehr spannend und super präsentiert. Trockener abder spannender Stil. Kanadier mit Einlagen in deutsch. Denke, ich belasse es mit dem Verweis auf den Vortragstitel The Semantic Web: What the Heck are we Doing?, da die meisten sich doch nicht dafür interessieren :-(.